
All eyes on cherice. Die Münchner Rapperin mischt mit ihrem unverkennbaren Sound die deutsche Rap-Szene auf. Wer viel auf TikTok unterwegs ist, kommt an ihren viralen Hörproben und ihrem selbstbewussten Auftreten kaum vorbei. Spätestens mit ihrem Release „bag mcm“ beweist cherice Anfang des Jahres, dass sie mehr als nur ein Internetphänomen ist: Sie liefert hungrigen, kompromisslosen Deutschrap mit Ecken und Kanten.
Der Track „bag mcm“ fängt die rohe Energie des Underground-Rap ein. Über düsteren, treibenden Beats von STOA zerlegt cherice mit präzisem Flow und pointierten Lines gängige Klischees. Der Song verbindet die raue Ästhetik des Straßenraps mit modernen Trap- und Cloud-Rap-Einflüssen und zeigt eine Künstlerin, die genau weiß, wer sie ist und wohin sie will.
Mit „bad 2 the bones“ läutete cherice ihr erstes Tape „keiner lacht“ ein und zeigt auf einem Beat von Bluprint direkt, warum immer mehr Augen auf sie gerichtet sind. Das Brass-Sample erinnert an frühen US-Trap, trifft dabei aber auf cherice’ ganz eigenen Stil. „slätt“ kombiniert einen vielschichtigen Beat von PANCHO mit zahlreichen Back-to-back-Bars, die nicht nur im Ohr bleiben, sondern auch deutlich machen: cherice bringt ein unverwechselbares Talent mit.
Auch die jüngsten Releases „kalashnikov & spitzhacke“, „hitdemfolks“ und „bands breiter“ unterstreichen ihre musikalische Vielseitigkeit und ihr Gespür für eingängige Samples und Ohrwurm-Hooks. Mit markanten Sounds, selbstbewussten Performances und einer klaren eigenen Handschrift baut cherice ihren Stil konsequent weiter aus und beweist, dass sie sich nicht auf einen einzelnen viralen Moment reduzieren lässt.
Mit einer rasant wachsenden Fanbase von über 88.000 Followern auf TikTok und einer stetig zunehmenden Streaming-Präsenz hat sich cherice in diesem Jahr als vielversprechender Name in der deutschen Newcomer-Landschaft etabliert.